StartseiteRehabilitationMassagen (KMT)Man. Lymphdrainage (MLD)

Die Wirksamkeit der Manuellen Lymphdrainage wurde 1974 von Dr. Asdonk wissenschaftlich bewiesen und erlangte so die Kassenabrechnungsfähigkeit.

Unter Manueller Lymphdrainage (MLD) versteht man das manuelle Abdrainieren der Gewebsflüssigkeit über Gewebsspalten bzw. Lymphgefäße. Das Prinzip beruht im Gegensatz zur herkömmlichen Massage auf bestimmte Grifftechniken. Rhythmisch-kreisende-pumpende Griffe durch flaches Auflegen der Finger bzw. Hände bei fein dosiertem Druck nach einer dem Krankheitsbild festgelegten Reihenfolge. Es wird überwiegend flächig gearbeitet.

Zur Unterstützung der MLD wird nach der Behandlung noch eine Bandagierung oder Kompressionsbestrumpfung vorgenommen.

MLD wird eingesetzt bei:

Lymphödemen

Phlebödemen

traumatische Ödemen

Morbus Sudeck

rheumatische Ödemen

chronisch entzündliche Ödemen

Inaktivitätsödemen

Lipödemen



Eine große Bedeutung hat die Manuelle Lymphdrainage auch bei der Nachbehandlung operativer Eingriffe und bei der Tumornachbehandlung, wenn Lymphknoten entfernt worden sind.